#ilike #mynewjob

Und schon sind es zehn Wochen, seitdem ich meine neue Stelle angetreten habe. Was ich mache? Pointiert formuliert „leiste ich Entwicklungshilfe bei den Entwicklungshelfern“ – mir geht es um den optimalen Einsatz von Social Media im Alltag einer NGO, die langfristige und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit betreibt: Kurz, ich bin der Social Media Communications Guy bei World Vision Schweiz.

Die Definition von World Vision Schweiz will ich einerseits aus der Eigendefinition nehemn, andererseits gibt die Wikipedia ebenfalls einen recht guten Einblick. Für mich selbst ist es ein ziemliches Glück, eine Stelle gefunden zu haben, wo ich meiner Überzeugung gemäss (ja, Werte sind wieder sexy, auch wenn sie nicht jedermann für sich reklamieren will) arbeiten kann und zudem noch meine Fähigkeiten und Talente mit Begeisterung, Spass und Freude an der Sache einsetzen darf .

Jedenfalls bin ich auf alle Fragen, vor allem auch die kritischen (und ja, die gibt es zur Genüge) gespannt und freue mich darauf, ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten (und ja, es gibt Vorurteile). Insgesamt sehe ich für mich eine große Chance, in einer NGO meinen kleinen Teil für eine bessere Welt für alle beizutragen.

Meine Arbeitskanäle sind Facebook, Twitter, Youtube und alles, was unter dem grossen weiten Begriff „Social Media“ sonst noch fassbar ist:

Mein aktuelles Projekt: It’s my part

It's my part

Aktuell betreue ich die Kampagen „It’s my part“ – eine Initiative für faire und nachhaltige Ernährung dank weniger Fleisch.

Niemand soll zum Vegetarier bekehrt werden, einzig der Verzicht auf Fleisch für einen Tag (oder auch zwei oder drei) pro Woche für einen bestimmten Zeitraum (1, 2, 3 oder 6 Monate) bewirkt bereits eine tatsächliche Veränderung: Es werden Produktionsmittel für Tierfutter oder Agrotreibstoffe eingespart, man spart an Wasser, Agarflächen, Energie und CO2.

Alles startet mit einem Video, dass einem auf originelle und doch eindrückliche Art vermittelt, dass der Fleischhunger unserer westlichen, entwickelten und reichen Welt über die Maßen kostet. Kein erhobener Zeigefinger, wichtig ist viel mehr, sich für einen Moment die Zeit zu nehmen, inne zu halten und nachzudenken. Und dann fällt einem ein, dass es irgendwie doch nicht normal sein kann, wenn man etwa einen Kilo Schweinefleisch für 5 EUR kaufen kann…

Gelebte Nachhaltigkeit ist das Ziel:

Hofrat
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