Slides zur Issue-Session: „Fundraising via Facebook“ #sfd11

Hier die Slides der Issue-Session “Social Media – wie generiert man Spenden via Facebook?” am Swiss Fundraising Day 2011, die Twitter-Timeline ist unter Hashtag #sfd11 verfügbar; die Slides sind von mir nur mit Stichworten kommentiert, eine ausführlichere Besprechung bzw. Vorstellung der Beiträge schreibe ich, wenn ich ein wenig Zeit habe 😉

Meine Moderation: Vorstellung, die Frage nach dem „Wert“ eines Facebook-Fans, der Case „Jeder Fan/Follower zählt“ und weitergehende Fragestellungen (vgl. meinen ersten Blogpost.

Moderation Swiss Fundraising Day 2011, Clemens Schuster

Erster Beitrag im Panel war von Andi Freimüller vom Kampagnenforum.

Stichworte: Bei der Konvergenz geht es bei NGOs/NPSs um den sog. ‚Engagement Mechanism‘; Ziel von Social Media ist mitmachen, spenden, verbreiten. Antwort auf die Frage, ob man via Facebook Spenden sammelt: Nein! Aber das Aktivierungspotenzial ist hoch; Cases: PETA gegen (DKNY); Greenpeace Intl „Get FB green“, Rekord mit über 80.000 Comments; öffentliche Comment-Wall auch in der Schweiz bei Anti-Atom: Kommentare/SMS/FB/Twitter-Wall als Livestream am Anlass für alle; Dialog mit CRM wichtig: CiviCRM, Salsa, Fundraisingbox bzw. Cimply CIVI als Beispiele.

Beitrag 1: Andi Freimüller, Kampagnenforum, über Online-Campaigning

Zweiter Beitrag im Panel war von Rosanna Clarelli (linkedIn her) von Solidar Suisse.

Stichworte: Vorabinfo: Rebranding via FB (von SAV auf Solidar Suisse) nicht möglich; mehrstufige, integrierte Kampagnenphase, eigene MicroSite, hohe Besucherzahlen: 26.000 Unique, 11.000 Unterschriften (= 34%); Tracking des Traffic unerlässlich; Fanpage der eigentlichen Kampagne um vieles grösser als eigene FB-Fanseite und Konversion zur Mutterseite schwierig; von FB-Fans 11% Conversions-Rate; zwei Schritte: zuerst via FB Fans gewinnen, danach Upgrade zu Spendern.

Beitrag 2: Rosanna Clarelli von Solidar Suisse: Case Study „Gelbe Karte für Sepp Blatter“

Dritter Beitrag im Panel war von Thomas Mauch, Verlagsleiter bei Blogwerk.

Stichworte: Leute sind auf Facebook, um ihr Netzwerk zu pflegen und Gespräche zu führen; es ist Smalltalk. Ziel ist es, Teil der Unterhaltung werden, und diese Gesprächssituation in seine eigene Kommunikation integrieren, etwas Interessante erzählen und zu lernen. Facebook ist nicht (monodirektionale) Kommunikation, es werden (bidirektionale, interaktive) Gespräche geführt; Organisationen müssen lernen, dass Corporate Communications zu einem Gespräch bzw. Interaktion wird. Zitat: „Seien sie froh, wenn ihrer Mitarbeiter während der Arbeitszeit auf FB sind: Sie lernen dort.“ FB ist direkter Kanal zu Menschen und deren Netzwerken. Achtung: FB nur als Element der gesamten Kommunikation behalten. „Marc macht die Spielregeln, die Spielregel auf unserer Webseite machen wir aber selbst.“
  • Werden wir für FB-Fans einmal zahlen? Sollten wir unseren Content daher auf unserer Website haben? Wer macht die Regeln? Zur Zeit Mr. Zuckerberg, und zwar nach Belieben…
  • Die Frage nach der Kontrolle und dem Kontrollverlust? SM-Kommunikation findet auf Augenhöhe statt, also gibt man Kontrolle aus der Hand und an seine Fans
  • Was passiert bei einem Shitstorm? Die Antwort ist klassisch: Krisenkommunikation! Durch Monitoring früh erkennen, schnell reagieren, die Community fighten lassen, offen und transparent kommunizieren.
  • Getunik/Marco Zaugg meint, dass viele Leute bereit sind, echtes Geld in die Hand zu nehmen und für virtuelle Güter in Facebook auszugeben, vgl. Farmville. Daher sind auch Spenden möglich – vgl. das SMS-Tool.
  • Tools: derzeit noch kein einziges verfügbares Tool, das innerhalb von Facebook Spendenmöglichkeit bietet, auch Facebook Causes linkt auf eine externe Seite, ebenso Paypal bzw. HMTL-Links
  • Tool: SMS-Spenden möglich, von Getunik entwickelt. Vgl. diese Präsentation von Screenshots: Man gibt in einem Formular einen Spendenbetrag und seine Handynummer ein, die Spende wird registriert, es erfolgt ein Bestätigungs-SMS, das Dankes- resp. Empfangs-SMS wird wiederum direkt im Browser angezeigt. Dadurch bleibt der „Medienbruch“ nur mehr so weit vorhanden, dass man zum Handy greifen muss.
    Screenshot 1, Screenshot 2, Screenshot 3, Screenshot 4

Hofrat
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