Essen a la Nica – Tag 4 #myjourney

Nun, so viele Möglichkeiten hatte ich noch gar nicht zu essen: Zum Frühstück Kaffee, schwarz und ohne alles, dafür mit Kaffee von meinem Couchsurfing-Host Lenin zubereitet – und meinen mitgebrachten Haselnuss-Röllchen als kleines Gastgeschenk aus Österreich 😉

Was ich schon zweimal bekommen habe, ist „Gallo Pinto“: Ein bisschen Wikipedia-Wissen hilft dem gemeinen Mitteleuropäer beim Verständnis… Der „bunte  Hahn“ ist ein sehr traditionelles Gericht, das man im Grunde zu jeder Tages- und Nachtzeit isst. Weißer Reis und gekochte schwarze Bohnen (frijoles negros) in Costa Rica oder roten Bohnen (frijoles rojos) in Nicaragua sind drinnen. Bohnen und Reis werden in der Pfanne in etwas Öl angebraten, durchgerührt, gewürzt und mit frisch gebackenen Maistortillas als „Unterlage“ serviert.

Als Snack drüber gabs frittierte Kochbananen (Plátanos maduros) – eine spannende Erfahrung: Schmeck ein bissl nach frittierter Banane und frittiertem Öl und ist recht crunchy.

Ebenfalls nicht nur 1x gekostet habe ich Empanadas – Teigtaschen mit Hackfleisch oder Hühnerfleisch-Füllung. Nichts besonders, aber fein gewürzt waren sie alle 😉

Ceviche
Ceviche, gegessen im Las Patahayas

Gestern Abend allerdings ein echtes Highlight: Ceviche, eine Art Meeresfrüchte- bzw. Fischsalat, der sich durch seine Limettenmarinade auszeichnet. Schon seehr fein. Das Restaurant Mariscos Las Patahayas in Managua verkauft die Ultra-Deluxe-Variante mit Shrimps, Polpa, diversen Fischsorten (und nun denke ich an meinen gestrigen vormittäglichen Besuch im Markt Roberto Huembes und die offen und ungekühlt daliegenden Fische, direkt neben den Fleisch-Ständen… Und denke auch dran, dass der Managua-See seit Jahrzehnten biologisch tot ist, da sämtliche Abwasser mehr oder weniger ungeklärt eingeleitet werden…) für 250 Cordoba (ohne Steuern, Service, Trinkgeld) – netto also etwa 8 EUR oder 10 CHF bzw. 11 USD. Eine Riesenportion und wirklich sehr fein: Das Spiel zwischein roten Zwiebeln und Limetten, dazu Koriander und Petersil (denke mal, dass das Petersil war) und die kleingeschnittenen Fischteile. Sehr fein. Gern wieder. Vielleicht auch noch am liebsten in anderen lateinamerikanischen Ländern…

Und, zu guter Letzt darf das obligate Bohnenmus nicht fehlen. Schwarze oder rote Bohnen, gekocht, püriert, mit einem Löffel Sour Cream drüber, Salz. Fertig. Tortilla dazu oder Cracker. Lecker 😉

Hofrat
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