Welcome to Miami and stuck to a moment – immer noch Tag 1 #myjourney

22.9. 20.04 CST/22.04 EST/23.9. 04.04 CET, Flug AA985 MIA-MNG

Manchmal wünscht man sich ja solche Tage, die einfach nicht aufhören sollten, sei es, weil man soo viel zu tun hat oder weil sie soo schön sind. In beiden Fällen vergeht die Zeit im Fluge – Wortspiel, erraten: Nun bin ich seit gestern resp. heute um 4.30 CET aus Zürich unterwegs und bin mit der Sonne und der Zeit mitgeflogen. Jetzt aber, auf dem letzten der drei Flüge, gehen mir die Kräfte aus.

Dazu beigetragen hat die unerwartete Verspätung in Miami: Boarding begann pünklich, die priorities und ersten Holzklassetouris waren schon an Bord, als die Durchsage kam, das unser Flieger aufgrund von Wetterschäden bzw. technischen Mängeln doch nicht abheben würde – schafft Vertrauen… Alles wieder aussteigen, doch noch schnell zu einem dies vielen Fresstempeln gehen für die erste Empanada und warten. Gut 90 Minuten, dann wars endlich so weit. Im Flieger selbst bin ich sofort weggebrochen, das Bordservice von American Airlines verteilt auch nur mehr Getränke, keine Snacks; zu essen gibts auf diesen Short-haul-Trips nur mehr in der 1st-Class. Diese wiederum gibt es noch. Airline-Business muss man nicht immer verstehen…

A propos Miami: Ankunft aus London nach rund 9 Std Flug etwa 20 min vor der Zeit und dann ging alles schnell: Ein Marathon durch den halben Terminal zum Immigration Desk, keine Wartezeit (1. mal gewundert und gefreut), freundliche Officer (und mein World-Vision-Begleitbrief, der mich als „humanitarian affairs officer“ ausweist, hatte ebenfalls seine Wirkung) (2. mal), das Gepäck wider Erwarten doch nach Managua bereits durchgecheckt (3. mal), Zoll ebenfalls nicht eine Minute gewartet (4. mal) und so war ich um 14.45 fertig und in die USA eingereist.

Was tun mit dem angebrochenen Nachmittag? Mal eben schnell nach Miami Beach zum Beispiel? Raus aus dem Airport und wumm – die feucht-heisse Luft mit dem fast subtropischen Regenzeit-Klima haut mich schier um. Im Flieger schon die Klimatisation (wobei man ja eigentlich sagen müsste, dass der Flieger im Vergleich zur Aussentemperatur von -60 Grad C ja eher geheizt statt klimatisiert wird), dann der Miami Flughafen indoors. Aber gut gewöhne ich mich dran, in Nicaragua wirds ja noch tropischer werden.

Nun, Miami Beach. Gesagt getan: Ins Office zum Public Transport, ein 5 US$-Ticket für 1 Tag hin- und zurück gekauft, die Buslinie 150, den Airport Flyer, genommen und aus dem Grinsen nicht mehr rausgekommen. Ich in Miami, auf dem Weg zum Beach? Die Skyline kennt man ja aus CSI, dazu ein paar Strandszenen, oder auch die Stadt mit den vielen Kanälen und Gewässern. Und genau so ists – wobei, nicht ganz: Die Buslinie 150 führt nach Miami Beach South und offenbar ist dort so ein bisschen der italienische Obere-Adria-Schick zuhause. Hotels aus den 70er- und 80er-Jahren, alle mit reichlich Patina (wenn man es positiv formuliert), die Gäste dementsprechend Hausmeister-Style.

Erm, in CSI schauen die Chicas doch slightly different aus und wenn Lt. Caine mit Eric und Calleigh ermittelt, scheint auch die Skyline eher die von Ft. Lauderdale zu sein. Seis drum: Schnell in einem Starbucks eingecheckt, Blogpost 1 vom Flug hochgeladen, Espresso mit meiner (red!) @starbuckscard bezahlt, weiter zum nächsten Golden Arch, dort einen Frozen Pineapple-Mango-Smoothie gecheckt, einen kleinen Walk an den Strand und dann war die Zeit eh auch schon wieder rum. Ebenfalls genial: Im Bus gibts das- ja, free, einfach so, in einem öffentlichen Bus. In Europa weiss ich das nur aus Kopenhagen…

Kurz vor der Landung in Managua, ich bin so sehr gespannt auf dieses Land, das ADP, morgen die Schulung mit den hiesigen Kom-Leuten auf Social Media, dazu noch einen Crash-Kurs im Filmen. Wird eine gute Zeit, diese meine #myjourney 😉

Hofrat
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