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Apfelstrudl FTW – oder: Das geheime Rezept zum guten Geschmack

Es wäre eindeutig vermessen von mir [Exkurs: Wörter wie "vermessen" gehören mitunter zu meinen Lieblingswörtern, die ich bisweilen auf der Wortweide ausführe und mich jenseits von @SinnundVerstand, der Hüterin, daran erfreue. Man mag einwenden, dass ich mich Veraltetem hingebe, sintemal meiner akademischen Herkunft als klassischer Philologe. Dies scheint stimmig. Exkurs Ende] zu behaupten, mein Apfelstrudel (ich verzichte im Weiteren auf das -el und schreibe entweder -l (Strudl), sollte ich dereinst viele kleine Strudeln backen, würde ich vermutlich -erl (also Struderl) schreiben – eine Hommage an @rkrobl an dieser Stelle) wäre “der beste”.

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Natürlich könnte ich einen Strudlteil nach Omas Rezept machen: Hauchdünn auswalken, schlagen, im Strudltuch (tja, jetzt lernt der und die p.t. Leser/in schon wieder) rasten lassen. Für dieses mal (und viele andere Male davor) musste es ein gekaufter Strudlteig sein. Bitte nicht die runden kaufen, daraus macht man besser Quiche. Leider musste ich dies auch öffentlich eingestehen:

Die weitere Diskussion zu diesem Thema und Meissner Porzellan sowie #doppelschwerter muss an anderer Stelle fortgesetzt werden…

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“Wer will guten Strudl backen, / der muss haben sieben Sachen”: also – MAN NEHME – das Geheimrezept:

  • Strudlteig (aktuell Coop Naturaplan BIO)
  • pro Strudl 3 sehr grosse Bio-Äpfel nach Saison, oder 4 mittlere, oder 5 kleine
  • Äpfel achteln, enthausen, raspeln
  • eine halbe Zitrone, direkt aus Sizilien importiert (mit Garantie BIO, unbezahlbar), pressen und das Fruchtfleisch dazugeben
  • ein Packerl Vanillezucker
  • nach Gusto einen kleinen (oder mehrere grosse) Schluck Rum
  • wenn verfügbar: einen kleinen (oder mehrere grosse, nach Gusto, ihr wisst schon) Schluck Limoncello
  • einen halben Teelöffel gemahlenen Zimt
  • Eigentlich würden ja auch Rosinen in meinen Strudl gehören. Warum auch immer, Rosinen sind auf die Liste der Nicht-Lebensmittel gekommen, Kinder und junge Damen sind allergisch oder haben andere Geschmacksverwirrungen, nach der Rosinen nicht geniessbar sein sollen. Meine Empfehlung: Cranberries liefern eine angenehme Säure und das Beerengefühl stimmt wieder.
  • Alles gut durchmischen, ein paar Minuten durchziehen lassen.
  • Strudlteil ausrollen, die geraspelte Apfelmasse ca. 1,5-2 cm dick auftragen (gern auch 3 und 4 cm dick möglich, seeehr lecker, aber dann bleibt der Teig aber nicht immer zusammen und die Apfelmasse backt nicht richtig durch, weil sie zu feucht ist).
  • Teig zuerst der Länge nach einschlagen, danach erst die Enden zusammenschlagen und mit den Fingern verstreichen. Mit einer Gabel 10-15 mal den Teig einstechen.
  • Bei 220°C im normalen und 200°C im vorgeheizten Umluft-Herd ca. 20-25 min backen.
  • FERTIG!

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Ich persönlich esse Apfelstrudl puristisch: Ohne Vanille-Sauce, ohne Glace, einfach so, nicht mal Staubzucker drauf.

PS: Instagrams kann man mit diesem netten Plugin in Blogposts embedden, sogar responsive ;)

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